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Schwielochsee - Pokalregatta
27. Und 28. August 2011
Am Freitagnachmittag machten wir, das sind Jorin, Anselm, `Tobi Tobi ´ und ich, Jan, uns bei 30*, mit 4 Optis auf den Weg zum Schwielochsee. Angekommen, ladeten wir unsere Optis ab und bauten unsere Zelte auf einem großen Zeltplatz auf. Bis auf zwei andere waren wir mit Anselms Vater, Tobis Mutter und Tobias Graef die einzigen auf dem Platz. Danach haben wir uns im Wasser abgekühlt. Bevor die Nacht vorrückte, haben wir Abendbrot gegessen und sind gemeinsam die Segelanweisung durchgegangen. Beim Kurs gab es eine Ablauftonne A in Form eines roten, dünnen Zylinders, die man nach der Tonne1 runden musste, bevor man zur Tonne2 bzw. Tonne4, die über der Tonne3 lag und als eine Art Ablauftonne galt, fährt. Diente dazu, das Feld von Opti A, Opti B und den Piraten auseinander zu zerren. Es wurde nach Olympischen Kurs gesegelt.
Samstagmorgen, der ganze Zeltplatz war über Nacht zu einer großen Zeltstadt geworden. Wir hatten Glück, dass die angesagte Kaltfront nicht über uns hergezogen ist und uns sehr viel Regen etc. bei Böen von 8-9 Windstärken (laut Tobias) gebracht hätte, stattdessen erwartete uns, nachdem wir unsere Optis aufgetakelt und gefrühstückt hatten und auf dem Weg zur Begrüßung waren, auf dem Wasser perfektes Segelwetter mit wechselndem starken/schwachen Wind, Wolken und ab und zu Sonne. Tobias verabschiedete sich von uns, bevor wir auf dem Wasser waren. Es waren 74 Opti B am Start, die nach den Piraten und Opti A gestartet sind. Nach zwei wirklich guten Wettfahrten belegte ich zweimal den 3. Platz mit jeweils zwei anderen Seglern vor mir. Ich führte in der dritten Wettfahrt ab Tonne1, obwohl es zwischenzeitlich bei dem Startkreuz nach hinterem Mittelfeld aussah, und belegte den 1. Platz. Zwischendurch hatte es einmal geregnet. Jorin konnte leider bei der 2. Wettfahrt wegen Kopfschmerzen nicht mitsegeln, nahm aber seine Kräfte nochmal zusammen und machte bei der 3. Wettfahrt wieder mit. Andres Voigt und Anselms Vater betreuten uns mit dem Trainerboot auf dem Wasser. Nach 3 Wettfahrten und 1 Stunde Schlepp waren wir nach wieder an Land und freuten uns auf eine warme Dusche, jedoch mussten wir uns eine lange anstellen. Am Abend hingen die Ergebnislisten des Tages aus. Andreas rechnete mir vor, dass ich den 2. Platz sicher hatte und mich nicht mehr „verschlechtern“könnte, es könnte aber auch der 1.Platz werden. Dann verabschiedete sich Andreas von uns. Anselms Vater, Anselm, Jorin und ich habe den Abend zusammen verbracht und im Vereinshaus Karten gespielt, nebenbei haben wir Gegrilltes gegessen und etwas getrunken. Draußen hat es geregnet wie sonst was. In der Halle nebenan war eine Disco aufgebaut. Gegen 21:00 machten wir uns bettfertig, während die anderen insgesamt ca. 200 Teilnehmer lieber in der Disco blieben oder anderes gemacht haben. Insgesamt war es ein echt toller Tag.
Sonntag waren wir einige der wenigen, die genug geschlafen hatten und freuten uns auf eine 4. letzte Wettfahrt. Hannes Seidel kam dann zu uns und hat uns mit Anselms Vater betreut. Bei einem Rennen gegen eine von zwei Konkurrentinnen, die mir den 1. Platz hätten streitig machen können, wenn eine von ihnen in der letzten Wettfahrt Erste geworden wäre, gelang es mir sie beim Raumkurs zur Tonne3 zu überholen und hatte dann bei Tonne1 einen großen Vorsprung. Nach der Rundung von Tonne4 musste ich nur noch ins Ziel. Schließlich mit 200m Vorsprung gewann ich die letzte Wettfahrt und somit auch den Wanderpokal-Schwielochsee Opti B. An Land wartete schon ein begeisterter Jugendwart und eine stolze Mutter auf mich.
Gesamt belegte: Tobi Tobi GER 12687 den 62. Platz mit 162 Punkten,
Anselm GER 12883 den 52. Platz mit 137 Punkten,
Jorin GER 12689 den 39. Platz mit 98 Punkten und
Ich GER 12960 den 1. Platz mit 5 Punkten.
Vor der Siegerehrung packten wir unsere Optis und Motorboot auf die Trailer, bauten die Zelte ab und räumten unsere Sachen zusammen. Nach der Siegerehrung, einer Cola und einem Steak schlief ich todmüde in Tobias Graefs Auto ein.
Ich hoffe dass alle so viel Spaß bei der Regatta hatten wie ich.
Nach einer sehr gut gelungenen und perfekt organisierten Veranstaltung möchte ich mich beim SVPA ganz herzlich bedanken, dass Sie es der Jugendgruppe mit einem tollen Trainer, tollen Betreuern und einem super Jugendwart und perfektem Material ermöglichen, an solchen Auswärtsveranstaltungen teilzunehmen.
Ein Bericht von: Jan Terstegen

Das Boot(GER 12960 „Tit for Tat“) an der Starttonne bin ich, kurz nach dem Startschuss.
Ergebnisliste, Bilder und weiteres unter: www.sc-schwielochsee.de