Potsdamer Gymnasiasten lernen Segeln

und treffen auf Old-Timer aus Mecklenburg

Vom 07. bis 11. Mai werden Schüler(innen) der siebten Klassenstufe des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder ihre Projektwoche beim Segelverein Potsdamer Adler e.V. durchführen. Zusammen mit erfahrenen Seglern des SVPA werden sie theoretisch und praktisch an unseren geliebten Segelsport herangeführt. Offizielles Ziel ist der Jüngstensegelschein am Ende der Projektwoche. Vor allem aber sollen die Kinder Freude und Selbstbestätigung an der gemeinsamen, Generationen übergreifende Beschäftigung mit Wind und Wellen erfahren.

Dafür werden ca. fünfundzwanzig Kinder, aufgeteilt in drei Gruppen täglich die theoretischen Grundlagen erarbeiten, als Mannschaft auf den Jollenkreuzern der Vereinsmitglieder harmonieren und in klassischen Einsteigerbooten – den Optimisten – das Ruder selbst in die Hand nehmen.

Besondere Attraktion wird das Segeln auf einer beinahe hundert Jahre alten Bootskonstruktion sein. In den zwanziger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts entworfen und gebaut, bringt die Schweriner Einheitsjolle perfekte Segeleigenschaften für große und kleine Segelnovizen mit. Das breite, flache Unterwasserschiff sorgt für große Steifigkeit und geringe Krängung. Das große Gaffelsegel reagiert soft auf einfallende Böen und setzt diese vor allem auf raumen Kursen in rauschende Bootsgeschwindigkeit um. Die kleine Fock lädt selbst Kleinkinder zum Mitmachen ein, die auch durch den vergleichbar hohen Freibord gut geschützt sind. Und auf welchem Schiff kann schon ein fünfjähriges Kind an einer Gabelpinne sitzen und bei freier Peilung über Deck den Kirchturm auf der anderen Seeseite ansteuern?

Detlef Huss nimmt als inoffizieller Sonderbotschafter dieser beinahe ausgestorbenen Segeldinos den weiten Weg vom Schweriner Segelverein in Angriff, um nicht nur die Schnuppersegler(innen) der Projektwoche zu begeistern. Interessierte Segler aus Potsdam und Umgebung können sich gerne bei seinem Sohn, dem Trainer unserer Opti-C Anfänger melden, um einen spontanen Segelschlag in den Pausen der Projektveranstaltung oder in den frühen Abendstunden zu vereinbaren (+49 151 1819 5583, dochuss@web.de). Und wer weiß, vielleicht findet sich sogar ein Liebhaber. Man munkelt, die Dinos würden wieder auferstehen

 


Rummel in der Rummelsburger Bucht!

Samstag, 14 April. Während im Lustgarten direkt vorm luftigen Schloss des Potsdamer Landtags der Rummel rollt, fahren fünf große Adler-Kinder in die Rummelsburger Bucht um mit Spielzeugbooten zu träumen. Andreas, Sebastian und Karl wurden ja bereits im März angezuckert, Michael und Jörg hatten zumindest schon einmal zwischen den Pfählen unserer Steganlage trainiert. Bei der für Samstag angesetzten Ranglistenregatta schlagen wir deshalb mit ordentlicher Mannschaftsstärke auf und stellen beinah die Hälfte des Feldes.

Strahlend blaues Wetter empfängt uns im Herzen von Berlin. Die Winde sind ausbleibend bis damenhaft und ermöglichen uns auf dem professionell ausgelegten Dreieckskurs bei beinah jedem Schenkel mindestens einen Kreuzschlag. Der Wettfahrtleiter hat gerne ruhige Rennen mit entspannten Spielern. Wir geben uns alle Mühe und fluchen nur bei jedem dritten Flautenloch. Das weltstädtische Publikum der Rummelsburger Uferpromenade wähnt sich bei der aktuellen Austragung des America‘s Cup. Der ein oder andere von uns hofft auf mindestens drei Streicher, aber zwischendurch dürfen wir dafür mal für fünf Sekunden den Führenden aus unseren Reihen stellen. Am Ende muss es wieder unser „Contender - Präsident“ reißen – auf dem Wasser unverkennbar mit seiner Stammnummer G 11 unterwegs, gut verfolgt von Jörg im spanischen Renner. Letzterer durfte in Vorbereitung auf seine erste Saison als Trainer der Opti-C-Truppe am eigenen Leibe erfahren, wo es bei den Anfängern ankommt: Bootsbeherrschung, Bootsbeherrschung und nochmal … Vornehm abgesichert haben das Feld dann Broeni, Karl und Michael.

Zur Mittagspause haben wir uns wieder aus dem Staub gemacht. Sebastian hat die Stellung gehalten und im verkleinerten Feld noch ein paar Trainingsregatten absolviert. Der Stau auf der Avus hat uns von Modellrennwagen träumen lassen. Damit war der Kinderausflug abgerundet und wir durften uns wieder ernsthaften Dingen zuwenden – leider war der Wind für die großen Boote dann doch nicht ausreichend.


Ein gelungener weiterer Auftakt zur Segelsaison. Wochenende ist Ansegeln. Vielleicht sind ja auch ein paar MicroMagics am Start.

(Fotos Dirk/the slugger)

 

 


Training in Kühlungsborn: Saisonauftakt im hohen Norden

Wir Potsdamer hatten ja das Glück, das Andreas den frühen Frühlingsbeginn lange vorhergesehen hat ;-) und uns schon im tiefsten Winter in Kühlungsborn zum Trainieren ankündigte. Dort wurden wir dann auch bestens vorbereitet empfangen. Es gab geheizte Räume zum Schlafen, ein schnelles Schlauchboot mit  unerschrockenem Fahrer und zumindest am ersten Morgen auch für einige Frühaufsteher etwas Sonnenschein. Der verzog sich zwar innerhalb von Sekunden und machte der dicken Wolke Platz, die uns das restliche Wochenende begleiten sollte, während im restlichen Deutschland ja eitel Sonnenschein herrschte. Das war dann aber auch egal, denn wir waren ja zum trainieren da. Wen interessiert da schon ob die Sonne scheint?

Das "Nordlichtertraining" bestand aus uns 7 Angereisten aus Potsdam, Leipzig und Berlin und den beiden echten Nordlichtern,  unseren Gastgebern Yvonne und Peter. Eine wunderschöne leichte Brise, für uns 2 Mädels permanenter Trapezwind ;-)), wehte trotz des Nebels. Leider reichte der Wind nicht aus, um dem vom Motorboot aus laut schimpfenden Andreas davonzufahren. So wälzte ich mich dann noch nachts im Schlafsack unruhig hin und her " ...und an der Schot arbeiten!! Nicht faul im Boot rumsitzen!" Wie immer sieht Andreas mühelos, wo's hapert. Für mich perfekte Bedingungen, konnte ich doch schön entspannt Manöver üben, ohne in jeder Wende unter dem Baum stecken zu bleiben, war es wohl für die meisten von uns eher zuwenig Wind. Aber immerhin wehte er schön gleichmäßig, wie sich das für die Küste gehört, so daß Samstag vormittags längere Trimmschläge gefahren werden konnten, bis der Nebel zu dick wurde. Ich war auch gar nicht traurig über die gezwungenermaßen verlängerte Mittagspause. An Land erwartete uns direkt ein riesiger und leckerer Topf Pasta, den wir in  gemütlicher Runde verputzten, und für einige gab es sogar noch eine Tasse Erkältungstee aus Gilbert's Wunderkiste, bevor es wieder aufs Wasser ging.

Am Sonntag waren wir erstmal stolz, ausnahmsweise schon vor Andreas am Frühstückstisch zu sitzen. Nach dem opulenten Frühstück mitten auf der Kühlungsborner Promenade gings wieder raus aufs Wasser. Nachdem wir am Samstag Nachmittag noch einige Trainingswettfahrten gefahren sind, war es nun am Sonntag morgen wunderschön entspannend, in der endlich langsam aus dem Nebel auftauchenden Sonne einfach nur im Trapez zu hängen und die Kulisse der 7 Contender vor der Küste in Kühlungsborn zu genießen. Vielen Dank an unsere Gastgeber Yvonne und Peter, an den Kühlungsborner Segelclub (vor allem an ..., der es für uns den ganzen Samstag bei fürchterlichem Wetter auf dem Motorboot aushielt) und an unseren Präsi Andreas für das schöne und gelungene Trainingswochenende!

 

Simone


RC-Ranglistenregatta

Am Samstag, dem 17.03.2012 haben Karl, Sebastian und Andreas mal was etwas Neues ausprobiert und an einer Regatta für ferngesteuerte Boote teilgenommen.

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Die Segelsaison läuft schon wieder!

Nachdem einige unverdrossene ja noch im Januar gesegelt sind und Gilbert bereits am 03.März die Saison wieder eröffnet hat, geht es nun langsam wieder richtig los. Die großen Boote liegen zwar  noch im Winterlager, Jan Terstegen ist aber mit seinem Opti bereits am vergangenen Wochenende (16.-18.03.) im Trainingslager in Blossin unterwegs gewesen. Am kommenden Freitag brechen dann die Contendersegler zum ersten Trainingslager der Saison nach Kühlungsborn an der Ostsee auf. Wenn es an den Stegen also auch noch nicht so aussieht, die Segelsaison 2012 hat bereits begonnen!

 


Saison 2012

Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern, Gästen und Freunden des Vereins ein gesundes neues Segeljahr, viel Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel... oder Schwert.

Getreu nach dem Motto, "Wenn der Segler sieht sein Schwert, dann macht er irgendwas verkehrt!", macht Tobias, hier zur Nikolausregatta im Dezember, alles richtig!

 


 

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